Die spanische Staatsanwaltschaft hat eine "sistematische" Anwendung der Ausnahmemaßnahme unangemessener Verzögerungen, die sich aus dem erheblichen Verspätungsrisiko bei Gerichtsverhandlungen ergibt, gewarnt, was zu einer tatsächlichen Verringerung der Strafen für mehrere Angeklagte im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal des Partido Popular (PP) führt.
Dieser Bericht, veröffentlicht von El País und basierend auf offiziellen Daten der Staatsanwaltschaft, zeigt, dass dieses Phänomen besonders in Fällen auftaucht, wo Prozesse jahrelang verschoben wurden, weil die Audiencia Nacional institutionell zusammenbrach. Die gerichtliche Einrichtung hat einen signifikanten Anstieg an Urkunden festgestellt, bei denen diese Ausnahme vergeben wurde, trotzdem ist sie nicht vorgesehen als automatische Maßnahme.
Unter den betroffenen Personen stehen Angeklagte im Zusammenhang mit dem bekannten Fall "die Ameisen", einem Begriff, der verwendet wird, um mehrere Mitglieder des PP bezeichnet, die in finanziellen und administrativen Ungerechtheiten zwischen 2013 und 2-2018 verdächtigt wurden. Diese Fälle wurden durch verschiedene Untersuchungen der Staatsanwaltschaft des Staates behandelt.
Laut offiziellen Quellen aus dem von El País veröffentlichten Artikel wurden die Gerichtsverhandlungen aufgrund des institutionellen Versagens der Audiencia Nacional verschoben, welche eine zunehmende Zahl von Anträgen und Verfahren erlebt hat ohne ausreichendes Betriebskapazitäten zur effizienten Bearbeitung zu verfügen. Dieser Zustand wurde sich seit Ende 2024 bis Mitte 2026 verstärkt.
Keine direkten Angaben über die Dauer der Verzögerungen oder welche konkreten Strafen konkret reduziert wurden; alle diese Daten stammen ausschließlich aus dem offiziellen Analysebericht der Anklage und sind nicht in öffentlichen, nachvollidbaren Quellen wie der eigenen Website der Institution oder offiziellen Berichten von autorisierten Medien verfügbar.