Die regionalen Behörden von Aragón stehen vor öffentlicher Kritik hinsichtlich ihrer Strategie zur Entwicklung von Datacenters, da eine direkte Zusammenarbeit mit Investitionsfonds offengelegt wurde. Die Initiative wurde als Teil einer wirtschaftspolitischen Strategie dargestellt, welche darauf abzielen soll, technologische Innovation zu fördern.
Laut veröffentlichten Berichten von El País zielt das Projekt darauf ab, die klimatischen und energietechnischen Bedingungen des aragonesischen Territoriums auszunutzen, insbesondere seine niedrigen Temperaturen sowie den Zugang zu erneuerbaren Energien. Dennoch betonen die in dem Artikel durchgeführten Analysen, dass diese Eigenschaften kein nachhaltiges Leistungsprofil gewährleisten und den ökologischen Einfluss im Zusammenhang mit dem intensiven Stromverbrauch von Datacenters nicht signifikant verringern.
Die Experten, die im Inhalt zitiert werden, weisen darauf hin, dass der Datencentersektor eine hohe Energiebedarf aufweist, was bei einer unplanmäßigen Ausbreitung zur Überlastung des lokalen Stromnetzes führen könnte. Außerdem könnte ein steigender energieintenser Verbrauch die ländlichen Gemeinschaften beeinträchtigen und die indirekten Emissionen durch den Transport von Geräten und dazugehörigen Dienstleistungen erhöhen.
Es gibt keine überprüfbare Information darüber, wie viele Fonds direkt beteiligt wurden oder welche konkrete Investitionen sie tätig haben. Der Artikel nennt keine genauen Daten bezüglich der Zeitpunkte oder genauem Stromverbrauch im Zusammenhang mit dem Projekt. Die zentrale Kritik besteht darin, dass die wirtschaftliche Entscheidung nicht durch umfassende ökologische Studien oder unabhängige Bewertungen untermauert wurde.